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Archiv 2009
Apothekenmarketing: Die Prophylaxe für den Unternehmenserfolg
Apothekenmarketing
Die Prophylaxe für den Unternehmenserfolg
Neuss, 15.01.2009
Seit geraumer Zeit beherrscht ein
Thema die Medien: der demografische
Wandel. Die Geburtenrate in Deutschland
sinkt, gleichzeitig wird die Bevölkerung
immer älter. Familienstrukturen und
Lebenskonzepte befinden sich im Umbruch.
Schlagworte wie Rentnerboom,
silberne Revolution, die jungen Alten,
Silver Surfer, Best Ager und Generation
50+ umgeben uns täglich.
Die Veränderungen im Altersaufbau
bringen auch veränderte Konsumanforderungen
mit sich. Dies wirkt sich auf
alle Lebensbereiche aus: von Bauen und
Wohnen, Heim und Handwerk, Technik
und Mobilität, Geld und Vermögen bis
hin zu Freizeit, Wellness und Gesundheit.
Neben dem Alter beeinflusst auch die
Haushaltsgröße und -zusammensetzung
das Konsumverhalten der Menschen.
Erfolgreiches Pharmamarketing benötigt
eine gezielte Ansprache
Rein soziodemographische Merkmale –
wie etwa Alter und Geschlecht – reichen
heutzutage nicht mehr für eine zeitgemäße
Zielgruppendefinition und -ansprache
im Healthcare- und Pharmabereich
aus. Genau hier setzen die MOSAIC Lebensphasen
an, denn die Lebensphase verrät
viel über das zu erwartende Konsumverhalten.
Erst durch diese differenzierte
Betrachtung können die Bedürfnisse der
Konsumenten und Patienten rechtzeitig
identifiziert und lokalisiert werden. Die
im Pharmamarketing dringend erforderliche
gezielte Ansprache wird durch die
MOSAIC Lebensphasen ermöglicht.

(Eine größere PDF-Version dieses Schaubildes erhalten Sie durch Anklicken)
Für Hersteller von Generika sind
beispielsweise junge Familien mit Kind
eine hoch interessante Zielgruppe, denn
Generika genießen bei ihnen einen sehr
guten Ruf, wohingegen alleinstehende
Senioren ganz bewusst die Markenpräparate
nutzen, die ihnen ihr Arzt empfiehlt.
Die MOSAIC Lebensphasen bieten der
Pharmabranche die Chance, relevante
Zielgruppen zu identifizieren und diese
gleichzeitig am Markt zu lokalisieren.
Mit Hilfe der Absatzmittler (Apotheken)
können diese direkt angesprochen
werden, Produkte gezielt gefördert und
brach liegende Potenziale genutzt werden.
Auf Basis sowohl microgeographischer
Analysen als auch traditioneller Verbraucherbefragungen,
wie der „Typologie der
Wünsche“, werden Potenziale ermittelt
und bis auf Hausebene zur Verfügung
gestellt. Sind die Verbraucherpotenziale
eines Pharmazeuten einmal ermittelt,
kann beispielsweise deutlich gemacht
werden, welche Patienten als Käufer für
ein Produkt in Frage kommen und wo
diese wohnen.
Für die verschiedenen
Aktionen im Kommunikations-Mix können
dann jene Apotheken oder andere
Gesundheitsleistungserbringer identifiziert
werden, in deren Umfeld besonders
viele Menschen leben, die eine hohe
Affinität zu einem bestimmten Produkt oder Indikationsbereich haben. Somit
wird die Zielgruppe eindeutig erreicht
und Apotheken dem Konsumentenbedarf
entsprechend ausgestattet. Außerdem
lassen sich selbstverständlich Empfehler
verorten, um somit zusätzliche Multiplikatoren
zu erhalten. Für das Beispiel
eines Schmerzmittels können dies etwa
Praxen sein, die Akupunktur anbieten,
Massagestudios oder Physiotherapeuten
– eine hohe Dichte solcher Einrichtungen
fördert die Absatzzahlen.
Als weiteres Beispiel kann eine hochwertige
Kinderzahnbürstenkollektion
angeführt werden. Diese Zahnbürsten
im Sortiment zu führen und verstärkt zu
bewerben ist für solche Apotheken sinnvoll,
die entweder in einem Umfeld mit
hoher Dichte der Lebensphase „Junge
Familie mit Kind“ liegen oder eben in einem
Umfeld mit zahlreichen Empfehlern,
wie einer hohen Dichte an Kinderärzten,
auf Kinder spezialisierte Zahnarztpraxen
und Kindergärten. Diese Voraussetzungen machen die Distribution der Zahnbürsten
über die Apotheke attraktiver
als über Massenmärkte wie Drogerien.
Schlummernde Potenziale warten darauf,
geweckt zu werden.
Ein Fortschritt im Apothekenmarketing
ist somit der Synergieeffekt zwischen
klassischer Werbung und Direktwerbung.
Für das Marketing im Gesundheitsbereich
kann so erstmals ein ganzheitlicher
Beratungsansatz geleistet werden,
der auch ohne vorhandene Kundendaten
die Zielgruppe treffsicher beschreibt.
Darüber hinaus können Empfehlungen
ausgesprochen werden, welcher Medienund
Werbekanal am wirksamsten ist.
Der Anteil des Dialogmarketings und der
Einsatz zielgruppenspezifischer Segmentierungsmodelle,
wie z. B. der MOSAIC
Lebensphasen, im Kommunikations-Mix
von Pharma- und Healthcareunternehmen
ist bislang noch sehr niedrig. Dabei
profitieren Apotheken und Hersteller
von OTC-Produkten von diesem
ganzheitlichen Ansatz mehrfach: durch
eine erhöhte Kauffrequenz, gesteigerten
Umsatz und der Bindung der Kunden an
die Apotheke und das Produkt.
Kontakt:
Oliver Jörns – Sales Consultant
E-Mail o.joerns@microm-online.de
Tel.: +49 (0)2131 109-734
Herausgeber: microm Micromarketing-Systeme und Consult GmbH
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